
Franz Schubert: Die schöne Müllerin
Schuberts berühmter Liederzyklus "Die schöne Müllerin" erklingt im Wiener Künstlerhaus – ein Abend für Liebhaber klassischer Vokalmusik.
Franz Schubert (1797-1828) war ein Wiener Komponist an der Schwelle zwischen Klassik und Romantik, der in nur 31 Lebensjahren über 600 Lieder, neun Sinfonien sowie ein umfangreiches Kammer- und Klavierwerk hinterließ. Er gilt als der Komponist, der das deutsche Lied zur künstlerischen Reife geführt hat; seine Liederzyklen Winterreise und Die schöne Müllerin gehören bis heute zum Kernrepertoire des Konzertgesangs. Werke wie die 'Unvollendete' Sinfonie oder das Streichquintett in C-Dur waren zu seinen Lebzeiten kaum bekannt und entfalteten ihre Wirkung erst in den Jahrzehnten nach seinem Tod.
Das Schubertiade-Festival in Hohenems und Schwarzenberg feiert sein 50-jähriges Jubiläum 2026 mit einem erweiterten Programm über sechs Serien, einschließlich der Abschiedskonzerte des Hagen-Quartetts in Europa.
Das Hagen-Quartett führt seine letzten europäischen Konzerte bei der Schubertiade Schwarzenberg im Juni 2026 auf, bevor es sich auflöst.
Die Neue Schubert-Ausgabe, ein wissenschaftliches Gesamtwerk-Projekt, das 1956 begonnen wurde, soll 2027 mit 177 geplanten Bänden abgeschlossen werden, die vom Verlag Bärenreiter veröffentlicht werden.
Bariton Samuel Hasselhorn und Pianist Ammiel Bushakevitz veröffentlichen jährlich eine Schubert-Lieder-CD auf Harmonia Mundi als Teil ihres Projekts "Schubert 200", das auf das zweihundertste Jubiläum des Todes des Komponisten im November 2028 hinarbeitet.
Das zweihundertste Jubiläum von Schuberts Tod am 19. November 2028 inspiriert Konzertreihen, Aufnahmen und Festivalprogramme in ganz Europa.