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Fantasy im Schlossturm: Über Freiheit, Magie, Wassergeister und Spätlese

Fr, 23. Okt. 2026 · 19:00

Weinheimer Schloss, Deutschland

15 €

Fantasy im Schlossturm: Über Freiheit, Magie, Wassergeister und Spätlese — Weinheimer Schloss, Weinheim

Josha Schaback: „Der Affe von Karlsruhe"

Karlsruhe 1848: Der Erfinder und ehemalige Revolutionär Carl von Sauerbronn kehrt von einer Expedition aus Brasilien zurück - mit einem singenden Affen. In den Tagen der Badischen Revolution wird der Affe Julius zum Symbol für Freiheit, Vernunft und Widerspruch. Während Sauerbronn versucht, das Tier zu erziehen, lehrt seine Tochter Susanne es das Sprechen - und das Lieben. Bald geraten Revolutionäre, Hofbeamte und ein entflammtes Publikum in den Bann dieser ungewöhnlichen Dreiergeschichte.

Schaback erzählt mit Witz, sprachlicher Raffinesse und Sinn für das Groteske - im Geist E. T. A. Hoffmanns und zugleich als kluger Kommentar auf die Gegenwart. „Der Affe von Karlsruhe" ist sein erster Roman. Schaback studierte Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft sowie Regie; er schreibt und übersetzt Opernlibretti, verfasst Texte für Kinderkonzerte und ist Autor des Sachbuchs „Kindermusiktheater in Deutschland". Seine Erzählungen „Die Maschine" und „Über den Fluss" (illustriert von Marek Walczak) erschienen im Brot&Kunst Verlag.

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Chrissy Em Rose: „Die Legende des Rabenkönigs"

„Kleines Mädchen, nimm dich in Acht. Der schwarze Rabe über dich wacht. Ist immer zur Stelle, wenn du ihn rufst, aber wütend wird er, wenn du ihn suchst. Kleiner Junge, gib brav acht. Der schwarze Rabe fliegt in der Nacht. Hat immer einen wachsamen Blick zu dir, doch such nicht nach ihm, sonst straft er es dir."

Ein Dorf, das die Tocerasplage für sich ausgeschlossen hielt, liegt nun im Würgegriff heuschreckenartiger Wesen. Wenn der Winter vorbei ist, werden Vorräte und Häuser verschwunden sein. Die einzige Hoffnung ist der Rabenkönig - eine Legende, ein Flüstern im Dunkeln. Ausgerechnet die Erzählerin, die nicht an ihn glaubt, soll ihn suchen.

Chrissy Em Rose veröffentlicht seit mehr als zehn Jahren Fantasy. Ihre erste Publikation entstand 2012 aus der Idee, für ihre Kinder etwas Besonderes zu hinterlassen.

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Odine Raven: „Das Haus an der Hollerheide"

Cleo, Anfang 40 und frisch getrennt, erbt eine Jugendstilvilla im Grünen und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Tante Henriette, in dem sie als Kind Schulferien verbracht hat. Das Anwesen entpuppt sich als alles andere als gewöhnlich: Freche Wassergeister, Nymphen und ein Faun bevölkern den weitläufigen Garten. Cleo muss das Zusammenleben mit diesen Kreaturen lernen, einer syrischen Flüchtlingsfamilie Starthilfe geben - und nebenbei ihren hinterhältigen Ex endgültig loswerden.

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Christian Metzger liest aus „Humorvolle Spätlese"

Spät noch lesen, das ist fein, doch hier geht's jetzt um leck'ren Wein. Blättert deshalb gern mal rein, das Büchlein könnt' für euch was sein.

Bitte den Beipackzettel beachten: Die Geschichten können Spuren von Humor und Fantasy enthalten. Bei Nebenwirkungen wie Schmunzelitis oder wiederkehrenden Lachanfällen wendet euch an …