Die Vermessung der Demokratie
Kulturhaus Karlstorbahnhof, Heidelberg, Deutschland
23 €
Eine Veranstaltung von und mit Jan Uplegger, Yumiko Tsubaki und Maria Hinze, in Zusammenarbeit mit „Gegen Vergessen für Demokratie" (Regionalgruppe Kurpfalz), dem DGB Heidelberg und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Landesverband Baden-Württemberg.
Unsere Zeit ist geprägt von politischer Unsicherheit, befeuert durch wachsenden Populismus sowie autoritäre und rechtsradikale Tendenzen. Ist sie schon mit den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts zu vergleichen?
Schon vor 100 Jahren warnte ein Mann früh vor der Gefahr des aufkommenden Nationalsozialismus: der damalige hessische Innenminister Wilhelm Leuschner. Nach 1933 baute er als Gewerkschaftsführer im Untergrund ein geheimes Widerstandsnetz auf, das ganz Deutschland umspannte - die unentbehrliche Grundlage für Stauffenbergs Umsturzpläne. Nach einem gelungenen Attentat hätte Stauffenberg Leuschner als Reichskanzler vorgeschlagen. Dessen Vision einer Einheitsgewerkschaft, die alle demokratischen Kräfte bündelt, bereitete die spätere Gründung des DGB und die demokratische Nachkriegsordnung vor.
Jan Uplegger ist freischaffender Schauspieler in Berlin und Leipzig sowie Sprecher für den Deutschlandfunk und zahlreiche Hörbücher. Yumiko Tsubaki ist freiberufliche Geigerin beim MDR-Sinfonieorchester, in der Musikalischen Komödie Leipzig, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz sowie in Barockmusikensembles wie der camerata lipsiensis und der Berliner Lautten Compagney. Maria Hinze wirkt als freischaffende Musikerin an der Oper Leipzig und als musikalische Leiterin für Schauspielprojekte, u. a. am Staatstheater Kassel, Theater Magdeburg und bei der Bremer Shakespeare Company. Mitschiko Tsubaki war Meisterschülerin von Thomas Virnich und ist als freischaffende Künstlerin in den Zwischenbereichen Kunst, Literatur und Wissenschaft tätig.











