Sagte mal ein Dichter – aus dem bewegten Leben der BIEGE-Brüder - Lesung und Talk mit Wolfgang Martin und Schlager-Star GERD CHRISTIAN
Kulturkirche St. Jakobi Stralsund, Deutschland
32 €
HOLGER BIEGE, 1952 in Greifswald geboren, galt in der DDR als genialer Ausnahmekünstler. Der Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur brachte sich das Klavierspielen und Komponieren autodidaktisch bei, ließ sich von der klassischen Musik ebenso prägen wie von den Beatles, amerikanischem Soul und der Neuen Musik. Seine beiden AMIGA-Alben „Wenn der Abend kommt" und „Circulus" gehören zum Besten der DDR-Popgeschichte und haben bis heute Bestand im Kanon deutschsprachiger Musik.
1983 übersiedelte er - gescheitert an Zensur und administrativen Schranken des DDR-Kulturbetriebs - nach Hamburg, wo ihn der kompromisslose Kommerz des Musikmarktes erneut enttäuschte. Nach dem Mauerfall kehrte er zu seinen Fans im Osten zurück. Als er 2012, anlässlich seines 60. Geburtstages, noch einmal neu durchstarten wollte, traf ihn eine schwere Krankheit, der er 2018 erlag.
Sein Freund und Förderer WOLFGANG MARTIN, Radio-Macher und Musik-Journalist, hat unter dem Titel von Holger Bieges bekanntestem Lied die Biografie geschrieben - gemeinsam mit Holger Bieges Bruder, Schlager-Star GERD CHRISTIAN. Holger Biege hatte Gerd Christian nicht nur mit „Sag Ihr auch" dessen größten Hit komponiert, sondern zugleich eine der zeitlos schönsten deutschen Pop-Schlager-Balladen überhaupt.
Bei dieser Hommage liest Wolfgang Martin aus dem Buch, während Gerd Christian Songs seines Bruders singt: u.a. „Reichtum der Welt", „Deine Liebe und mein Lied" und „Sagte mal ein Dichter" - dazu seine eigenen Hits „Das eigene Gesicht" und „Sag Ihr auch", beide von Holger Biege geschrieben. Aufgewachsen sind die Brüder in Stralsund; Gerd Christian, 1950 in Greifswald geboren, lebt heute in Berlin.
Wolfgang Martin, geboren 1952 in Luckenwalde, arbeitete ab 1976 als Radioredakteur und -moderator beim Sender Stimme der DDR, ab 1982 als Redaktionsleiter und ab 1986 als Leiter der Musikredaktion von Jugendradio DT64. 1992 wechselte er zum neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb) und war von Mai 2003 bis zu seiner Pensionierung Musikchef bei Antenne Brandenburg. Er publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften der DDR, ČSSR und BRD und ist Autor mehrerer Musiksachbücher - zuletzt bei Bild und Heimat: „Wie die Westmusik ins Ostradio kam" (2020) und „Paradiesvögel fängt man nicht ein. Hommage an Tamara Danz" (2021).











