Jonathan Guggenberger - „Opferkunst"
Stadthalle Tuttlingen, Deutschland
Auftakt des Tuttlinger Literaturherbsts - parallel zum Start der Frankfurter Buchmesse - mit der Novelle „Opferkunst", dem Debütroman des gebürtigen Tuttlingers Jonathan Guggenberger. Die Tageszeitung nennt das Buch einen „erhellenden Schlüsselroman über die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene".
Venedig, April 2024, Internationale Kunstbiennale: Der irische Performancekünstler Aaron Geldof verbrennt sich an einem Kreuz - für die Freiheit Palästinas, ein Opfertod. Medien und Politik in Deutschland sehen darin schnell das eigentliche Motiv seines Martyriums: Judenhass. Für Geldofs engsten Vertrauten, den Kulturjournalisten Enzo Bamberger, war der Flammentod jedoch nur eines: Kunst. Im Auftrag seiner britischen Zeitung begibt er sich auf eine Reise in die Untiefen des Kunstbetriebs - und stößt im Dickicht aus Sex, Macht und Manipulation auf graue Eminenzen, die im Hintergrund Intrigen spinnen. Haben sie die Antwort auf seine Frage: Warum musste Aaron sterben?
Jonathan Guggenberger studierte Bildende Kunst, Film- und Politikwissenschaft in Berlin und forschte u.a. an der Hebrew University in Jerusalem zu ästhetischen Strategien politischer Mobilisierung in sozialen Medien. Für die taz, Freitag und Tagesspiegel schreibt er über digitale Bildkulturen, Erinnerungspolitik und Antisemitismus in Kunst und Kultur.











