Irdisches Glück – Ewiges Sein
Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum, Deutschland
18 €
Foto: Spotify
Das erste Konzert dieser Reihe stellt zwei Werke der Spätromantik gegenüber, die beide aus persönlichen Extremsituationen entstanden sind.
Richard Wagners Siegfried-Idyll WWV 103 (Urfassung) eröffnet den Abend. Wagner schrieb es 1870 als privates Geburtstagsgeschenk für seine Frau Cosima - in der ursprünglichen kammermusikalischen Besetzung, zärtlich und voller persönlicher Anspielungen. Gustav Mahlers Das Lied von der Erde folgt im zweiten Teil: 1907, nach beruflichen Umbrüchen, schwerer Krankheit und dem Tod seiner ältesten Tochter, fand Mahler in den Gedichten der „Chinesischen Flöte" eine Verbindung von Melancholie und Lebensbejahung. Das Werk bezeichnete er selbst als „wohl das Persönlichste, was ich bis jetzt gemacht habe".
Mitwirkende: Mirko Roschkowski (Tenor), Okka von der Damerau (Mezzo-Sopran), Bochumer Symphoniker, Ustina Dubitsky (Dirigentin).
Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal.











