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"Mark Twain - Grüße aus dem Jenseits"

Mo, 5. Okt. 2026 · 20:00

Deutsches Schauspielhaus, Hamburg, Deutschland

"Mark Twain - Grüße aus dem Jenseits" — Deutsches Schauspielhaus, Hamburg

Ein musikalisches Soloprogramm mit unbekannten Texten von Mark Twain. Klavier und Harmonium: Ulrich Tukur - Textfassung und Regie: Wolfgang Stockmann. Im Anschluss Gespräch mit Joachim Lux.

Mark Twains „american dream" vom gesellschaftlichen Aufstieg ereignete sich paradoxerweise mit und durch seine scharfe Kritik am „American Way of Life", an Sklaverei und Rassismus - und natürlich durch die Erfindung zweier Figuren von Weltformat: Tom Sawyer und Huckleberry Finn.

Seit seinem Tod 1910 ist Mark Twain, so die Prämisse des Abends, rastlos durch die Galaxien des Universums unterwegs. Sein Geist vereint sich mit dem sehr irdischen Ulrich Tukur, reist mit ihm durch Städte und hinterlässt überraschende Grüße aus dem Jenseits. Begleitet wird Twains Humor durch die Populärmusik seiner Zeit: Rag-Time, die Verbindung europäischer Marschmusik mit der Musik der Schwarzen - eine Vorform des Jazz.

Ulrich Tukur über Twain: „Er hatte ein sehr gutes Herz und war ein sehr, sehr scharfer Beobachter der Natur der menschlichen Species. Er ist immer komisch, immer respektlos, immer Humanist. Das heutige Amerika könnte jemanden wie ihn brauchen."

Im Anschluss sprechen Ulrich Tukur und Joachim Lux über Mark Twain und Amerika - vor allem aber über gemeinsame Anfänge in der Theaterwelt, 45 Jahre zurück.