Half my Voice is Human
Philippuskirche, Leipzig, Deutschland
In ihrem Konzert „Half my Voice is Human" verbinden die Sängerinnen von Sjaella Alte mit zeitgenössischer Musik - und lassen dabei die Natur hörbar werden: In Caroline Shaws „Dolce cantavi" sprechen Vögel in farbenreichen Lauten, in Meredis minimalistischem „Crystallized" kommunizieren Eis und Wasser knackend und gurgelnd miteinander, und in Henry Purcells Semioper „The Fairy Queen" treten die Jahreszeiten in einen barocken Wettstreit.
Herzstück des Programms ist das 2025 uraufgeführte Werk „What Would Circe Do?" des australischen Komponisten Wally Gunn, mit einem Libretto von Sjaella-Altistin Felicitas Erben. Circe, die griechische Göttin und Pflanzenalchemistin mit menschlicher Stimme, wird darin um Rat gefragt: Wie findet das Wesentliche in unser verstummtes Herz zurück? Sjaella nähert sich dieser Frage mit Klang und körperlichem Ausdruck.
Programm:
Henry Purcell (1659-1695), arr. Sjaella: A Bird's Prelude (aus: The Fairy Queen); Clément Janequin (ca. 1485-1558), arr. Susanne Blache (1962): Le Rossignol (aus: Le chant des oiseaux); Caroline Shaw (1982): Dolce cantavi; Henry Purcell (1659-1695), arr. Gregor Meyer (1979): Thus the ever grateful spring (Spring), Here's the Summer, Sprightly, Gay (Summer), See My Many Coloured Fields (Autumn), Now Winter Comes Slowly (Winter) (aus: The Fairy Queen), Texte nach A Midsummer Night's Dream von William Shakespeare; Meredi (1992): Crystallized; Wally Gunn (*1971): What Would Circe Do?











