Indische Tempelklänge um Heinrich Schütz
Philippuskirche, Leipzig, Deutschland
Vokalsolisten Ensemble Gli Scarlattisti
Instrumentalist:innen: Continuo-Gruppe; Violin Sisters (Indien)
Leitung: Jochen Arnold
An diesem Abend begegnen sich Christentum und Hinduismus - inhaltlich wie musikalisch - in Fragen rund um Geburt, Tod und Erlösung. Den barocken „Musikalischen Exequien" von Heinrich Schütz, einem frühen protestantischen Requiem in deutscher Sprache, werden Improvisationen karnatischer Musik gegenübergestellt. Die über 1000 Jahre alten Gebete Südindiens erklingen in melodischen Phrasen, modaler Tonalität (Ragas) und zyklischen Rhythmen (Talas). Beide Traditionen verbindet die menschliche Stimme mit all ihren Fähigkeiten zwischen Tonhöhen, Harmonien und Artikulationen - historisch inspirierte Aufführungspraxis des Barock trifft auf authentische indische Tempelmusik, vereint in der Frage: Was durchbricht den Kreislauf des Todes?
Programm: Heinrich Schütz (1585-1672): Musikalische Exequien (SWV 279-281) und Karnatische Tempelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten (Texte in Sanskrit):
Prelude: Kreislauf des Lebens (Nada Brahma) - Musikalische Exequien (Teil Ia, Kyrie) - Interlude (Bitte an Gott Shiva um Erlösung) - Musikalische Exequien (Teil Ib und Teil II) - Interlude (Erhörung - Verwandlung durch Shiva) - Musikalische Exequien (Teil III) - Postlude
Besetzung
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Gli Scarlattisti
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Violin Sisters
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Jochen Arnold











