Widowspeak
Hebebühne, Hamburg, Deutschland
28.6 €
Widowspeak sind Molly Hamilton und Robert Earl Thomas - ein Ehepaar, das seit über sechzehn Jahren gemeinsam Musik macht. Ihren Anfang nahmen sie in der New Yorker Szene, schleppten ihre Ausrüstung durch längst geschlossene Clubs wie Glasslands, Cake Shop, 285 Kent und Death By Audio, probten im Monster Island Basement (heute ein Trader Joe's). Seitdem folgten lange Tourneen durch Nordamerika, Auftritte in São Paulo und Guadalajara, siebenwöchige Europatouren - und dazwischen immer wieder Pausen, in denen sie ihren Tagesjobs nachgingen: Robert als Tischler, Molly als Kellnerin.
Am 5. Juni 2026 erscheint ihr siebtes Album „Roses". Aufgenommen im Januar in der Old Carpet Factory auf der griechischen Insel Hydra, versammelt es zehn Songs, die intime Momente und Alltagsbeobachtungen in den Mittelpunkt stellen - das Ritual, Gästen Wasser einzuschenken, ein freier Tag mit Erkältung, Tagträume vom Lottogewinn. Die Liebe dient dabei als Linse, durch die größere Fragen verhandelt werden: Unruhe, Abhängigkeit, der Widerspruch zwischen der Rolle, die man spielt, und dem, was man fühlt.
„Roses" ist vielleicht das romantischste Widowspeak-Album - und zugleich das realistischste. Keine dramatischen Ouvertüren, sondern die Wiederholungen des Alltags als Kulisse. Wie es im Titelsong heißt: Nicht alle Dornen werden dich stechen, doch den ersten spürst du noch. Und jetzt züchtest du keine Rosen mehr, weil der eine immer noch wehtut… Ich möchte der Eine sein.











