"Papenburg"
Laeiszhalle, Hamburg, Deutschland
27.95 €
Eine Familie zwischen Liebe und Egoismus
Emilia Papenburg hat ihren Mann Benni verlassen und ist mit den Kindern nach New York gegangen - ein Neubeginn ohne die Familie, an der sie gescheitert zu sein glaubt, so wie einst ihre eigenen Eltern. Doch vielleicht irrt sie sich: Ihr Vater und ihre lange verschollene Mutter wollen um jeden Preis die Familie zusammenbringen, ertragen gegenseitige Verletzungen und enttäuschte Hoffnung für Momente klaren Glücks. Benni ist da schon einen Schritt weiter - er stellt seine Freiheit über die Illusion familiärer Notwendigkeiten.
„Papenburg" ist das Porträt einer verunsicherten westlichen Gesellschaft und einer Schar verzweifelter, erfindungsreicher Menschen auf der Suche nach Sinn und Vergebung.
Philipp Oehmke, geboren 1974, studierte Germanistik in Hamburg und schloss 2001 die Graduate School of Journalism der Columbia University mit einem Master of Science ab. Er war Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, wo er auch die 50-bändige Buchreihe SZ-Diskothek herausgab, und wechselte 2006 ins Kulturressort des Spiegel. Von 2015 bis 2020 leitete er das New Yorker Büro des Magazins; heute schreibt er aus Berlin.
Oehmke ist Autor der Biografie Am Anfang war der Lärm über Die Toten Hosen, die 2014 erschien und mehrere Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste stand.











