
Ronald Reng - Der Deutsche Sommer
Ronald Reng erzählt vom euphorischen Sommer 2006, als die Fußball-WM Deutschland kurzzeitig zum Symbol für Offenheit machte - und fragt, ob dieses neue Wir von Dauer war.
Heidelberg, Deutschland
Das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Heidelberg ist ein Kultur- und Bildungszentrum, das nach dem Zweiten Weltkrieg zur Förderung des deutsch-amerikanischen Austauschs gegründet wurde. Es bietet Filmvorführungen, Vorträge, Sprachkurse und Konzerte an. Das DAI gehört zu den ältesten amerikanischen Kulturinstituten in Deutschland.

Ronald Reng erzählt vom euphorischen Sommer 2006, als die Fußball-WM Deutschland kurzzeitig zum Symbol für Offenheit machte - und fragt, ob dieses neue Wir von Dauer war.

in 6 Tagen
Der Philosoph Jason Stanley zeigt auf Englisch, wie autoritäre Bewegungen Geschichte instrumentalisieren, um Demokratie zu untergraben - im Rahmen der Reihe Schlaglicht USA am DAI Heidelberg.

Der Sportjournalist Christoph Biermann erzählt von Fußball als Raum der Gemeinschaft, Identität und Erinnerung. Nach dem Vortrag gemeinsames Schauen des Halbfinales.

Diskussion über die Zukunft des Fussballs mit TSG-Hoffenheim-Torwart Laura Dick und Präsidiumsmitglied des Badischen Fußballverbands. Ein Gespräch über die Rolle des Sports in der Gesellschaft, die Förderung junger Talente und die Bedeutung von Vielfalt.

Ein Vortrag der Soziologin Eva Illouz über die Spannung zwischen Redefreiheit und dem Schutz vor Verletzung in modernen liberalen Gesellschaften.

Michael Kleeberg liest aus seinem Roman, in dem er Ernest Hemingway auf der Spur ist und fragt, was einen Mann zum Schriftsteller und einen Schriftsteller zur Ikone macht.

Schriftsteller Marcus Imbsweiler und Dirigent Timo Jouko Herrmann beleuchten Bachs Goldberg-Variationen - Entstehungsgeschichte, Partitur und Epochenkontext, angereichert mit Musikbeispielen und pointierten Anekdoten.

Die türkische Journalistin und Juristin Ece Temelkuran spricht über Exil, Entwurzelung und die Suche nach Solidarität in einer Welt, in der sie sich fremd fühlt.

Vortrag darüber, wie Algorithmen gesellschaftliche Machtverhältnisse reproduzieren - und wie eine intersektional-feministische Perspektive KI gerechter gestalten kann.