
Angst im Patriarchat
Podiumsgespräch über die realen Ängste von Frauen im Patriarchat und Wege, wie die Gesellschaft ihnen entgegentreten kann. Expertinnen aus Psychologie und Geschlechterforschung diskutieren.
Frankfurt, Deutschland
Das Haus am Dom ist das katholische Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg, direkt neben dem Frankfurter Dom gelegen. Es bietet Vorträge, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Ausstellungen zu religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen. Das Gebäude verbindet zeitgemäße Räumlichkeiten mit einer markanten Lage in der Altstadt.
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Podiumsgespräch über die realen Ängste von Frauen im Patriarchat und Wege, wie die Gesellschaft ihnen entgegentreten kann. Expertinnen aus Psychologie und Geschlechterforschung diskutieren.

Ein Online-Vortrag über die Philosophie der Kunst, bei dem zwei Meisterwerke aus dem Städel Museum zum Anlass für ein Gespräch über Maß und Genuss werden. Für alle, die sich für Kunst und Reflexion interessieren.

Ein Abend zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns mit der Biographie "Zwei Menschen sind in mir" und Beiträgen ihres Bruders Heinz sowie von Experten, die ihr Werk und Leben beleuchten.

Der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen diskutiert Schamanismus und den inneren spirituellen Weg. Ein Vortrag mit einer Ethnologin und Schamanismus-Expertin.

Vernissage der Fotoausstellung von Florian Bachmeier im Haus am Dom - der preisgekrönte Dokumentarfotograf spricht mit Stephan Lessenich über Erinnerung, Identität und gesellschaftliche Umbrüche.

Ines Geipel, Autorin und Publizistin, stellt ihr Buch über Buchenwald vor und untersucht Leerstellen der Erinnerung sowie die Notwendigkeit einer gemeinsamen deutsch-deutschen Aufarbeitung.

Dokumentarfilm über Frauen in Rojava, die trotz Krieg Neues aufbauen. Nach der Vorführung Diskussion mit Gästen.

Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi führt ein Gespräch mit dem früheren Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann über die heutige Bedeutung von Glaube, Denken und Hoffnung.

Architekt Alfred Jacoby stellt sein Werk vor: Synagogenbauten in Deutschland - einem Land, in dem jüdische Architektur nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Eintritt frei.

Vortrag von Philipp Schreck über sakrale Kirchenbauten nach 1945 - welche neuen Formen und Raumkonzepte entstanden, als die alten Traditionen nicht mehr bruchlos weitergeführt werden konnten.

Die Literaturlounge "Lesenswert" im Haus am Dom bringt Sandra Kegel (FAZ) und Literaturkritiker Christoph Schröder zusammen - moderiert von Martin Maria Schwarz. Eintritt frei.

Kenias Oscar-Beitrag "Nawi" (2024) erzählt von einem Mädchen, das einer arrangierten Kinderehe entflieht und für Bildung kämpft - mit anschließender Diskussion. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Bariton Liviu Holender und Pianist Adi Bar Soria gestalten Schuberts berühmten Liedzyklus im Rahmen der Schubertiade.

Ein Diskussionsabend zu künstlicher Intelligenz, Kreativität und Ethik mit einem KI-Experten, Philosophen und Theologen, darunter Professor Johannes Hoff.

Der Wiesbadener Karikaturist Gerhard Mester liest das Matthäusevangelium neu - mit Scharfsinn, Humor und politischem Blick. Ein Abend zum Nachdenken im Haus am Dom.

Podiumsgespräch im Haus am Dom über die Umwidmung von Kirchengebäuden zu Sozialräumen - mit Gästen aus Kirche, Stiftungswesen und Journalismus. Eintritt frei.

Vortrag von Prof. Dr. Johann Ev. Hafner (Universität Potsdam) über Herkunft, Erscheinung und Bedeutung der Engel in Bibel und christlicher Tradition.

Podiumsdiskussion im Haus am Dom über Rückkehr nach Syrien - Expertinnen und Betroffene beleuchten Rechtslage, Abschiebedruck und Menschenwürde. Eintritt frei.

Literaturlounge im Haus am Dom: Alexander Häusser liest aus "Kurze Tage des Glücks", moderiert von Martin Maria Schwarz (hr2-kultur). Eintritt frei.

(17 Tage)
"Silent Friend" von Ildikó Enyedi verbindet drei Schicksale aus verschiedenen Epochen durch einen alten Gingkobaum in Marburg - ein vielschichtiges Drama über Isolation, Wissenschaft und Pflanzenkommunikation.

(17 Tage)
Dokumentarfilm von Paul Smaczny über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom neu gestaltet - gezeigt im Rahmen der Reihe Kino auf dem Dach.

(17 Tage)
Eine scharfsinnige Satire über einen israelischen Pianisten, der versucht, die wohlhabende Elite für sich zu gewinnen, indem er eine Hymne für einen Oligarchen komponiert. Nadav Lapids experimenteller Film erforscht die Zerreißproben im heutigen Israel.

(17 Tage)
Ein atmosphärisch starkes italienisch-deutsches Drama von 2024 über eine Frau im Nachkriegs-Süditalien, die durch eine unerwartete Freundschaft neue Wege entdeckt. Gezeigt auf dem Dach des Haus am Dom, im Original mit deutschen Untertiteln.

Sieben Autorinnen und Autoren erkunden in neuen Texten biblische Figuren zwischen Sünde und Tugend - der Abend widmet sich dem Thema Begierde.

(17 Tage)
Verfilmung von Stephen Kings Kurzgeschichte durch Mike Flanagan - ein Triptychon über Leben und Tod eines Buchhalters, rückwärts erzählt. 111 Minuten, ab 14 Jahren.

(17 Tage)
Französisch-belgisches Drama von Carine Tardieu (2024): Eine alleinstehende Buchhändlerin Mitte 50 wächst nach dem Tod der Nachbarin in eine fremde Familie hinein - überzeugend gespielt und warmherzig erzählt. 106 Minuten, ab 14.

(17 Tage)
Spielfilm von Christina Tournatzés über ein zwölfjähriges Mädchen, das 1962 seinen Vater wegen Missbrauchs anzeigt, und den Richter, der ihr hilft, die Anklage vorzubereiten. Basiert auf einem realen Fall, empfohlen ab 16 Jahren.

(17 Tage)
Joachim Triers norwegisches Drama Sentimental Value (2025) läuft auf dem Dach des Haus am Dom - eine Geschichte über Trauer, Familiennarben und die Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit.

Fotograf Rafael Herlich zeigt, wie ukrainische Geflüchtete in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt aufgenommen wurden - und wie Zuwanderer der 1990er Jahre längst angekommen sind. Eintritt frei.