
Kino auf dem Dach: Sentimental Value
Joachim Triers norwegisches Drama Sentimental Value (2025) läuft auf dem Dach des Haus am Dom - eine Geschichte über Trauer, Familiennarben und die Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit.
Frankfurt, Deutschland
Das Haus am Dom ist das katholische Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg, direkt neben dem Frankfurter Dom gelegen. Es bietet Vorträge, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Ausstellungen zu religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen. Das Gebäude verbindet zeitgemäße Räumlichkeiten mit einer markanten Lage in der Altstadt.

Joachim Triers norwegisches Drama Sentimental Value (2025) läuft auf dem Dach des Haus am Dom - eine Geschichte über Trauer, Familiennarben und die Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit.

Spielfilm von Christina Tournatzés über ein zwölfjähriges Mädchen, das 1962 seinen Vater wegen Missbrauchs anzeigt, und den Richter, der ihr hilft, die Anklage vorzubereiten. Basiert auf einem realen Fall, empfohlen ab 16 Jahren.

Französisch-belgisches Drama von Carine Tardieu (2024): Eine alleinstehende Buchhändlerin Mitte 50 wächst nach dem Tod der Nachbarin in eine fremde Familie hinein - überzeugend gespielt und warmherzig erzählt. 106 Minuten, ab 14.

Verfilmung von Stephen Kings Kurzgeschichte durch Mike Flanagan - ein Triptychon über Leben und Tod eines Buchhalters, rückwärts erzählt. 111 Minuten, ab 14 Jahren.

Sieben Autorinnen und Autoren erkunden in neuen Texten biblische Figuren zwischen Sünde und Tugend - der Abend widmet sich dem Thema Begierde.

Ein atmosphärisch starkes italienisch-deutsches Drama von 2024 über eine Frau im Nachkriegs-Süditalien, die durch eine unerwartete Freundschaft neue Wege entdeckt. Gezeigt auf dem Dach des Haus am Dom, im Original mit deutschen Untertiteln.

Eine scharfsinnige Satire über einen israelischen Pianisten, der versucht, die wohlhabende Elite für sich zu gewinnen, indem er eine Hymne für einen Oligarchen komponiert. Nadav Lapids experimenteller Film erforscht die Zerreißproben im heutigen Israel.

Dokumentarfilm von Paul Smaczny über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom neu gestaltet - gezeigt im Rahmen der Reihe Kino auf dem Dach.