Thematischer Spaziergang: Mokre, ein Dorf mit Fabriken und Straßenbahn
Zentrum für zeitgenössische Kunst „Znaki Czasu" in Thorn, Polen
Am 1. April 1906 wurde Mokre in Thorn eingemeindet - und das war kein Scherz. Nun ja, eigentlich schon: ein Stück der Siedlung. Das Dorf hatte 12.000 Einwohner, während Thorn selbst damals weniger als 30.000 hatte.
Mokre war für seine Gärten berühmt, aber hier rauchten auch die Schornsteine der größten Eisengießereien der Region und einer der größten Mühlen in Pommern. Hier betrieb auch eine Fabrik, die in den 1920er Jahren der größte Nudelhersteller Polens war. Kurz vor der Eingemeindung nach Thorn verfügte das Dorf über ein eigenes Gaswerk, Wasserleitungen und eine elektrische Straßenbahn, die auf den Hauptstraßen verkehrte - Annehmlichkeiten, von denen viele Kreisstadt nur träumen konnten.
Der Spaziergang führt entlang der Lipowa-Straße - der Hauptstraße Mokres, die 1920 zur Kościuszki-Straße wurde.
Führung: Szymon Spandowski, Anna Zglińska
Treffpunkt: Kreuzung Kościuszki- und Grudziądzkiej-Straße, neben dem Haus Kościuszki 3 (Kurzwaren)
Platzlimit: 50 | Dauer: ca. 3 Stunden











