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Sinfoniekonzert 7.11.2026 um 18:00 Uhr

Sa, 7. Nov. 2026 · 18:00 ✨ Neu

Filharmonia Narodowa w Warszawie, Warschau, Polen

Sinfoniekonzert 7.11.2026 um 18:00 Uhr — Filharmonia Narodowa w Warszawie, Warschau

Konzertsaal / Abonnement Sinfonische Samstage 4, Goldene Samstage (ehemals D2, Z2)

Ausführende:
Orchester der Nationalphilharmonie
Christoph König - Dirigent
Timothy Ridout - Viola

Programm:
Grażyna Pstrokońska-Nawratil - Polaris für Orchester (Uraufführung, Auftragswerk der Nationalphilharmonie zum 125. Jahrestag ihrer Gründung) [16']
Grażyna Bacewicz - Konzert für Viola und Orchester [19']
... Pause [20']
Ludwig van Beethoven - V. Sinfonie c-Moll op. 67 [33']

Den Abend eröffnet die Uraufführung von Polaris von Grażyna Pstrokońska-Nawratil - ein Werk, das die Nationalphilharmonie zum 125. Jahrestag ihrer Gründung in Auftrag gab. Die Komponistin, Schülerin von Olivier Messiaen, Pierre Boulez und Iannis Xenakis, hat einen Idiom entwickelt, den sie selbst "Ekomusik" nennt: die Kunst, Form durch Klangfarbe und die Bewegung von Klangstrukturen zu gestalten, inspiriert durch die Erfahrung der Natur. Wie sie sagt: "Komponieren ist für mich Denken in Klang".

Grażyna Bacewicz' Konzert für Viola entstand auf Initiative von Stefan Kamasa und wurde zum letzten Solokonzert der Komponistin. Die filigrane Instrumentation ermöglicht der Viola, ihre edle Klangfarbe vollständig zu entfalten und gleichzeitig gegen Stereotype in der Verwendung dieses Instruments zu "polemisieren". Die Uraufführung fand 1969 statt, bereits nach Bacewicz' Tod - mit Stefan Kamasa und dem Orchester der Nationalphilharmonie unter der Leitung von Witold Rowicki. Der Solist erinnerte sich an die Arbeit am Konzert: "Im März 1968 erhielt ich den dritten Satz. Ich war während des folgenden Jahres so von dieser Musik gefesselt, dass ich nicht bemerkte, wann ich meine Stimme auswendig gelernt hatte. Umso schmerzhafter erlebte ich die Nachricht vom Tod von Grażyna Bacewicz...".

Den zweiten Teil des Abends füllt die V. Sinfonie c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven. Die viertönige Öffnungsgeste - eine der erkennbarsten in der Musikgeschichte - wird zum Keim der gesamten Dramaturgie: Aus ihrer lapidaren Energie baut Beethoven eine umfangreiche Form auf und führt die Erzählung vom Dramatischen des ersten Satzes zum leuchtenden Finale.

Piotr Maculewicz