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Skweres | Wieniawski | Szymanowski Eröffnung der Jubiläumssaison 2026/2027

Sa, 12. Sept. 2026 · 19:00

Konzertstudio des Polnischen Rundfunks benannt nach Witold Lutosławski in Warschau, Polen

Skweres | Wieniawski | Szymanowski Eröffnung der Jubiläumssaison 2026/2027 — Konzertstudio des Polnischen Rundfunks benannt nach Witold Lutosławski in Warschau, Warschau

Ausführende
Ignacy Lisiecki | Klavier
Gaja Wilewska | Violine
Marcin Franc | Tenor

Akademischer Chor der Universität Warschau
Irina Bogdanovich | Dirigentin

Polnisches Orchester Sinfonia Iuventus im. Jerzego Semkowa
Wojciech Rodek | Dirigent

Programm
Tomasz Skweres - Klavierkonzert
Henryk Wieniawski - Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 14
Pause
Karol Szymanowski - Harnasie op. 55 für Tenor solo, gemischten Chor und Orchester

Das Polnische Orchester Sinfonia Iuventus im. Jerzego Semkowa eröffnet die Saison 2026/27, die zugleich den Beginn der Feierlichkeiten zu seinem zwanzigjährigen Bestehen markiert. Das Eröffnungskonzert wird von Wojciech Rodek geleitet; es treten drei Solisten und der Akademische Chor der Universität Warschau auf.

Das Programm eröffnet Tomasz Skweres' Jubiläums-Klavierkonzert - ein Werk, das sowohl auf das zwanzigjährige Bestehen der Sinfonia Iuventus als auch auf das hundertste Geburtsjubiläum von Andrzej Wajda anspielt. Seine drei Sätze entsprechen drei Wajda-Filmen: Der Marmormensch, Das gelobte Land und Die Mädchen aus Wilko, jeder zeigt ein anderes Gesicht der Jugend - Mut, Rücksichtslosigkeit und Nostalgie. Skweres, ein in Warschau geborener Komponist und Cellist, der in Wien und Regensburg lebt, erweitert die traditionelle Klaviertextur um Flageolett-Töne und direktes Spiel auf den Saiten im Resonanzkörper. Seine Musik wird von RSO Wien, Stuttgarter Kammerorchester und Münchner Kammerorchester aufgeführt; er ist auch regelmäßiger Gast bei den Festivals Wien Modern, Warszawska Jesień und Musica in Straßburg. Den Solopart spielt Ignacy Lisiecki, ein Pianist und Dirigent, der sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert, in Polen bekannt für Uraufführungen von Werken von Paweł Hendrich, Hanna Kulenty und Roman Palestra, und seit über einem Jahrzehnt seine Karriere auf der japanischen Musikszene aufbaut.

Henryk Wieniawskis Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 14 entstand 1852, als der Komponist kaum zwanzig Jahre alt war. Geschrieben mit Blick auf seine eigenen virtuosen Auftritte, blieb es lange Zeit im Schatten des späteren Konzerts d-Moll op. 22. Den Solopart spielt Gaja Wilewska, Preisträgerin