
18. Kultur im Kursaal 2026/27
Die achtzehnte Staffel der Kultur im Kursaal-Reihe ist ein Musikfestival in vielen Facetten: vom ungarischen Ensemble Söndörgő über das Musical "My Fair Lady" bis zur Hommage an Edith Piaf.
Söndörgő ist ein ungarisches World-Music-Ensemble, das 1995 in Szentendre gegründet wurde und im Kern aus drei Brüdern und einem Cousin der Familie Eredics besteht. Ihre Musik schöpft aus den südslawischen Volksmusiktraditionen der serbischen und kroatischen Gemeinschaften an der Donau - gespielt auf der Tambura, einem gezupften Saiteninstrument, das sich klar vom geigendominierten Klang des ungarischen Mainstreams abhebt. Alle vier Eredics-Mitglieder unterrichten an der Volksmusik-Abteilung der Budapester Musikakademie; seit drei Jahrzehnten tourt die Band durch ganz Europa.
Söndörgő veröffentlichte das Jubiläumsalbum XXX zum Gedenken an ihr 30-jähriges Bestehen mit vier neuen Studioaufnahmen neben Highlights aus drei Jahrzehnten von Tourneen.
Budapests Müpa-Konzertsaal ernannte Söndörgő zu seinem Ensemble der Saison 2025 und plante mehrere Auftritte in der Halle.
Das Album Gyezz belegte im September 2024 Platz eins in den World Music Charts Europe und führte gleichzeitig die Top-Of-The-World-Liste des Magazins Songlines an.
Söndörgő veröffentlichte Gyezz auf GroundUP Music (Michael Leagues Label), aufgenommen mit Jazzsaxophonist Chris Potter in weniger als 24 Stunden.
Die Band veröffentlichte ein Gemeinschaftsalbum mit der Amsterdam Klezmer Band und hat zuvor mit dem mazedonischen Saxophonisten Ferus Mustafov aufgenommen.