Shard - Spielzeiteröffnung 2026
fabrik Potsdam, Deutschland
Ein Kreis. Eine Tänzerin. Eine Gemeinschaft. Im Zentrum steht ein Körper, umgeben von Zuschauenden, die zugleich Schutzraum und Grenze sind. Aus kleinen Bewegungen entstehen Spannungen, Brüche und Begegnungen. Shard (Scherbe) entwirft ein poetisches Bild der inneren Landschaft nach einem traumatischen Ereignis - und macht sichtbar, was sich oft jeder Beschreibung entzieht.
Traumata betreffen nicht nur einzelne Menschen, sondern verändern Beziehungen und ganze Gemeinschaften. Zwischen Nähe und Distanz, Ohnmacht und Fürsorge fragt das Stück: Wie begegnen wir dem Schmerz anderer? Ist echtes Mitgefühl möglich - und was bedeutet Unterstützung, wenn Worte nicht reichen? Ceren Oran begreift Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Ausgangspunkt für Verbundenheit.
Im Anschluss an die Vorstellung am Fr 11. Sep findet ein Publikumsgespräch statt.











