Münster Barock | Konzert 1: Musikalische Freundschaft Bach und Telemann
Erbdrostenhof, Münster, Deutschland
30 €
Bach und Telemann verband eine Freundschaft gegenseitiger Bewunderung. Wie viele Künstler ihrer Zeit pflegten sie Netzwerke, die oft über Landesgrenzen hinausgingen.
Telemanns europäische Verbindungen prägten seinen „vermischten Geschmack", der französische, italienische und osteuropäische Elemente vereinte. Stilistisch wandlungsfähig und offen für den galanten wie den empfindsamen Stil, gehörte er zu den Wegbereitern der frühklassischen Epoche. Bach hingegen war als Tastenvirtuose und Improvisator bekannt; er studierte, kopierte und transkribierte Werke anderer Musiker und beherrschte die unterschiedlichen Stile seiner Zeit. Sein kunstvoller Kontrapunkt prägt eine Kammermusik, die zwischen spätbarocker Tradition und neuer musikalischer Sprache steht.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate G-Dur für Violine, Viola da Gamba und Basso continuo, BWV 1027/1039
Suite e-Moll für Cembalo, BWV 996
Triosonate c-Moll für Traversflöte, Violine und Basso continuo, BWV 1079 (Musikalisches Opfer)
Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Tambourin (Pièces de clavecin en concert, Concert No. 3)
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Pariser Quartett No. 1 D-Dur, TWV 43:D (Nouveaux Quatuors)
Chaconne (Pariser Quartett No. 6 e-Moll, TWV 43:e4)
Quartett e-Moll, TWV 43:e2 (Tafelmusik)
Fürstlich zu Bentheim-Tecklenburgische Musikbibliothek Rheda
Dauer: ca. 90 Min. inklusive Pause











