Der blinde Fluss - Mia Couto
Literaturhaus Stuttgart, Deutschland
Literaturexpeditionen
Lesung und Gespräch mit Mia Couto, Moderation: Ilija Trojanow
In „Der blinde Fluss" erzählt Mia Couto von den Narben, die die Kolonialherrschaft in Ostafrika hinterlassen hat - ein monumentaler Roman über Macht, Sprache und Erinnerung. Der afrikanische Hilfssoldat Nataniel versucht gemeinsam mit seinem Bruder, in den Untiefen zwischen den Kolonialmächten zu navigieren, wo Ungeheuer aller Art lauern. Dabei geht etwas Seltsames in den Dörfern und Garnisonen vor sich: Aus Berichten, Karten und Büchern verschwinden die Buchstaben, und Stück für Stück scheint sich die Macht der Europäer zu verflüchtigen.
Mia Couto wurde 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira, Mosambik, geboren und gehört zu den bedeutendsten Schriftsteller:innen des portugiesischsprachigen Afrika. Er lebt in Maputo. Die deutsche Übersetzung stammt von Barbara Mesquita.
Gefördert von der CHRYSANTIL Stiftung











