WŚCIEKŁY PIES | Aufführung und Diskussion
Klub SPATiF, Warschau, Polen
"Wściekły pies" kehrt in eine neue Theatersaison zurück. Dies ist ein raues Monodrama nach dem Reportage von Wojciech Tochman, adaptiert und inszeniert von Marcin Bortkiewicz, aufgeführt von Sebastian Słomiński. Die Aufführung beginnt als Predigt an das Publikum und verwandelt sich allmählich in eine Beichte - ein intimes Geständnis eines Mannes, der Jahre lang seine Identität verbarg.
Die Geschichte behandelt Einsamkeit, Scham, Ausgrenzung und die Suche nach Liebe im polnischen Kontext und stellt dabei Fragen zu Empathie und Heuchelei. In der letzten Saison gewann die Aufführung beim internationalen KRAKOW FEST den Preis für den besten Schauspieler und den Dramaturgie-Preis sowie eine Einladung zum BABEL International Performing Arts Festival 2027. Zuvor wurde Słomińskis Rolle beim Reactions Festival 2025 in Wrocław als beste Leistung ausgezeichnet. Die offizielle Schirmherrschaft liegt bei der Kampagne gegen Homophobie. Partner: Teal House Warszawa.
In der neuen Saison folgt auf jede Aufführung eine Publikumsdiskussion, die auf der Dialogmethode des Nansen Center for Peace and Dialogue aus Norwegen basiert - nicht ein klassisches Frage-und-Antwort-Spiel, sondern ein Raum zum Austausch persönlicher Erfahrungen und gegenseitigen Zuhören. Jede Diskussion hat ein eigenes Thema und wird von einem zertifizierten Moderator geleitet. Das Thema für diese Aufführung: "Wie weit reicht deine Empathie?"
Inhaltswarnungen: Nacktheit, Krankheit, Beschreibungen von Sexualakten.
Karten: 60 PLN im Vorverkauf, 80 PLN an der Tür am Veranstaltungstag.











