Sommerkonzert Symphonie – Abend der Klassik-Meister
Polska Filharmonia Bałtycka im. Fryderyka Chopina w Gdańsku, Danzig, Polen
PFB-Orchester
George Tchitchinadze – Dirigent
Daniel Ciobanu – Klavier
Programm:
Stanisław Moniuszko – Konzertouvertüre Märchen [13']
Edvard Grieg – Klavierkonzert a-Moll op. 16 [30']
Pause [20']
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 Haffner [18']
Pjotr Tschaikowski – Ouvertüre-Fantasie Romeo und Julia [20']
Daniel Ciobanu
Zweiter Preisträger und Publikumspreis-Gewinner beim Arthur Rubinstein International Piano Master Competition in Tel Aviv (2017). In der vergangenen Saison kehrte er zum Concertgebouw mit einem Solokonzert zurück, trat mit Solokonzerten in Deutschland auf und konzertierte mit der Dresdner Staatskapelle, dem BBC Philharmonic Orchestra und dem Orquesta da Galicia. Seit der Saison 2020/2021 ist er der erste Artist-in-Residence in der Geschichte der George-Enescu-Philharmonie in Bukarest; die Eröffnungssaison der Residenz umfasste Konzerte unter der Leitung von Cristian Măcelaru und Gabriel Bebeselea.
Im September 2020 veröffentlichte Ciobanu sein erstes Soloalbum für Accentus Records mit Werken von Prokofjew, Debussy, Liszt und Enescu. Das Album erhielt hervorragende Bewertungen – Deutschlandfunk schrieb: "Mit diesem Debütalbum präsentiert sich Daniel Ciobanu als intelligenter und außergewöhnlich emotionaler Künstler. Ein genauerer Blick offenbart ein weises Konzept und sorgfältige Überlegung aller Elemente. Die musikalische Erzählung des Pianisten fesselt absolut die Aufmerksamkeit, und nichts steht seinen technischen Fähigkeiten im Wege. Mit Daniel Ciobanu wird Musik zu einem Erlebnis."
Im Jahr 2017 gründete Ciobanu das Neamt Music Festival in seiner Heimatstadt Piatra Neamț in Rumänien. Das einwöchige Festival findet jährlich in den Karpaten statt und umfasst nicht nur klassische Programme, sondern auch Jazz, Video-Mapping, Malerei und Tanz. 2015 gewann er den Grand Prize, den Publikumspreis und den Orchestrapreis beim Internationalen Klavierwettbewerb der Marokkanischen Philharmonie – der erste Pianist in der Geschichte des Wettbewerbs, der alle Sonderpreise erhielt und einstimmig von der Jury für den Hauptpreis ausgewählt wurde.