Die Rache
Instytut Teologiczno-Pastoralny im. św. Józefa S. Pelczara, Reschau, Polen
"Die Rache" von Aleksander Fredry - neben "Die Jungferngelübde" seine berühmteste Komödie - lebt seit fast 200 Jahren im Bewusstsein polnischer Generationen. Kritiker schrieben, dass sie wie ein "Polonaise, gespielt im Klang von Worten" sei, und alle waren sich einig: es ist Fredrys polnischste Komödie.
Ein nachbarschaftlicher Streit zwischen dem Kämmerer und dem Anwalt wird zur Grundlage für die Darstellung menschlicher Schwächen und das Verspotten von Kleinlichkeit, aber auch eine Erinnerung daran, dass am Ende die Versöhnung das wiederherstellt, was der Hass zerstört hat. Es gibt auch eine Liebesintrige um verliebte junge Menschen und die Machenschaften des lächerlichen Papkin und der appetitlichen Podstolina. Das Schloss selbst ist eine eigenständige Figur im Stück - ein Motiv aus einem vorromantischen gotischen Roman, dessen Ursprünge auf Horace Walpoles "Das Schloss von Otranto" von 1764 zurückgehen.
Die Inszenierung des Theaters der Polnischen Klassik wurde von Michał Chorośinski inszeniert. Besetzung: Joanna Kwiatkowska-Zduń, Maria Witkowska, Jarosław Gajewski, Henryk Gołębiewski, Dariusz Kowalski, Łukasz Lewandowski, Cezary Łukaszewicz, Paweł Lipnicki, Leszek Zduń. Bühnenbild und Kostüme: Barbara Wesołowska-Kowalska. Musik: Marcin Pospieszalski. Dauer: 1h 30′.











