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Dunkle Perversionen des Alltags

Sa, 10. Okt. 2026 — So, 11. Okt. · 19:00

Stefan-Jaracz-Theater in Łódź, Polen

Dunkle Perversionen des Alltags — Stefan-Jaracz-Theater in Łódź, Łódź

Irgendein Land - vielleicht Polen. Ein gewöhnlicher Tag. Eine Bank auf einem Platz vor einem Mädchengymnasium. Zwei Männer, seltsam gekleidet, vielleicht verkleidet. Wer sind sie? Was verstecken sie unter ihren Mänteln? Vor wem fliehen sie?

Jeder sieht die "Welt", wie sie ist. Systeme versklaven, Regierungen lügen, Ideologien manipulieren, die Kirche kompromittiert sich, Arbeitgeber beuten aus. Fortschreitende Entmenschlichung schafft überflüssige Menschen - wir landen auf dem Müllhaufen, uns selbst überlassen. Die Realität zerstört Träume, Ideale und Würde. Die Albträume des Alltags schüren Angst, Frustration, oft Verzweiflung. Es gibt nur eine Antwort: sie entlarven und verspotten. Lachen, um nicht zu weinen.

Dunkle Perversionen des Alltags ist ein Stück des chilenischen Schriftstellers, Dramatikers und Drehbuchautors Marco Antonio De La Parry - eines der weltweit am häufigsten aufgeführten iberoamerikanischen Stücke, in Dutzende Sprachen übersetzt. Der Text hat mehrere Bedeutungsebenen und versteckte Anspielungen, die überraschend universell auch unter polnischen Bedingungen sind. Die Inszenierung verbindet Elemente von Clownerie, Burleske und Kabarett, verläuft in rasantem Tempo und scheut sich nicht vor dem Absurden.

Die Łódźer Inszenierung im Stefan-Jaracza-Theater ist die polnische Uraufführung des Stücks. Regie: Rafał Sabara, Bühnenbild: Waldemar Zawodziński, in den Hauptrollen: Mariusz Siudziński und Mariusz Słupiński. Uraufführung auf der Kleinen Bühne: 4.-5. Oktober 2014. Die Inszenierung entstand im Rahmen der ProScenium Actors' Initiatives Stage. Spieldauer: 75 Minuten. Für erwachsenes Publikum (+16 Jahre).