ALEJA ZASŁUŻONYCH
Polonia-Theater in Warschau, Polen
Regie: Krystyna Janda
Szenografie und Kostüme: Zuzanna Markiewicz
Lichtdesign: Katarzyna Łuszczyk
Realisierung des Filmmaterials: Andrzej Wolf
Musikkomposition für das Lied "Szalej, nalej": Janusz Bogacki
Aufführung des Liedes "Szalej, nalej": Lidia Stanisławska
Assistentin für Szenografie und Kostüme: Małgorzata Domańska
Producer: Rafał Rossa
Besetzung:
Sie - Krystyna Janda
Ehemann - Olgierd Łukaszewicz
Mutter - Emilia Krakowska
Beamtin des Kulturministeriums - Dorota Landowska
Beamter der Friedhofsverwaltung - Grzegorz Warchoł
Uraufführungsdatum: 30. Dezember 2020
Nach Jahren kreativer Arbeit, versenkt in die Welt der Worte und erhabenen Ideale, wird eine Schriftstellerin sich bewusst, dass ihr Mann sie nicht begraben kann, wenn sie stirbt. Aus dieser äußersten Hilflosigkeit entsteht ein Versuch - eine Situation, die die Protagonistin selbst erfindet und sich selbst grausam aussetzt.
Das Stück basiert auf einem Drama von Jarosław Mikołajewski - einem der faszinierendsten zeitgenössischen Dichter - geschrieben mit verschlagener, spöttischer Verzweiflung oder, wenn man so will, verzweifelter Ironie, durchdrungen von Zärtlichkeit und Poesie. Es ist die Geschichte eines Menschen, allein mit sich selbst, mit Nahestehenden und Fremden, mit einem Beamten, einer Mutter, einem Ehemann - aber auch davon, wie diese anderen die Dichterin sehen. Eine Lebensabrechnung einer Künstlerin? Oder vielleicht von jedem, der sein ganzes Leben lang Träume pflegt und am Ende auf harte Realität trifft?
"Bitte", bemerkt Jarosław Mikołajewski, "suchen Sie nicht nach meinen eigenen Erfahrungen in dieser Geschichte. Ich habe die Protagonistin aus verschiedenen Charakteren zusammengesetzt, auch aus mir selbst, aber - wie man sagt - jede Ähnlichkeit mit der realen Welt ist trügerisch."











