Thematischer Spaziergang: Lubicz - Außergewöhnliche Geschichten aus einer durch die Teilungsgrenze geteilten Stadt
Zentrum für zeitgenössische Kunst „Znaki Czasu" in Thorn, Polen
Lubicz faszinierte über Generationen hinweg Lithografen, Journalisten, Touristen und Fotografen als Grenzstadt. Vor 150 Jahren kamen Besucher aus Preußen hierher, um einen Blick auf Russland zu werfen, und kehrten mit einer kyrillisch gestempelten Postkarte zurück - ein Beweis dafür, dass sie die Grenze der zivilisierten Welt erreicht hatten.
Der Spaziergang führt von Mühle zu Mühle, von Speicher zu Speicher. Unterwegs entstehen neue Geschichten: über die Synagoge, die Kirche, den General, der hier Grenzpfosten errichtete, über Schüsse und den heiligen Johannes von Nepomuk, der alles mit zeitloser Geduld beobachtet. Das Ganze ist gewürzt mit Elementen von Schlauheit, Schmuggel und Witz aus alten Postkarten und Zeitungsberichten.
Führung: Szymon Spandowski, Anna Zglińska.
Treffpunkt: neben dem Netto-Eingang, ul. Bankowa 1, Lubicz Górny. Der MZK-Bus Linie 115 kommt um 9:22 an der Haltestelle Bankowa an (Abfahrt von Al. Solidarności um 8:48).
Ohne Platzbeschränkung. Dauer: ca. 3 Stunden.











