Female Refugees Warten auf Go.Dot
Uferstudios, Berlin, Deutschland
Täglicher Loop. Absurde Koch- und Kleidungsrituale. Erinnerungs-Monologe. Routinen, die kippen. Eine Küche ohne Boden. Düstere Angst. Hoffnung.
50 Prozent aller Geflüchteten weltweit sind weiblich. Die Performance basiert auf realen Stimmen weiblicher Geflüchteter, die drei Schauspielerinnen der Compagnie 2018 über acht Monate in ihrer Unterkunft besuchten - mit deren Zustimmung zur Dramatisierung ihrer Geschichten. Daraus entstand ein Gerüst, inspiriert vom Text Becketts. Ulrike Düregger, künstlerische Leiterin, hat daraus einen eigenständigen Text entwickelt, der diese weiblichen Perspektiven ins Zentrum rückt.
2026, zehn Jahre nach dem "Fluchtsommer", erfolgt eine Bestandsaufnahme: Was passiert, wenn das Leben weitergehen soll - aber niemand „Go" sagt? Was, wenn eine Sprache dir nie gehört? Die Inszenierung ist ein dichter, körperlicher Abend, gendersensibel, mit den Performerinnen Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger. Zwischen Herkunft und Zukunft werden Gewaltstationen entlang weiblicher Fluchtrouten spürbar.
Dauer: 70 min + 30 min Q&A nach jeder Vorstellung
Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ).











