
UMWEGE
Ein Abend mit Abschlussarbeiten von Choreografen und Performern des Danceworks Berlin Programms. Kurzstücke erforschen Bewegung als Denkform und verbinden Improvisation, somatische Praktiken und visuelle Medien.
Berlin, Deutschland
Die Uferstudios sind ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz und Performance in Berlin-Wedding, untergebracht in einem umgebauten Straßenbahndepot aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der Komplex vereint Proberäume, Residenzstudios und eine kleine Bühne und gilt als wichtiger Treffpunkt für freie Choreografinnen und Tanzcompagnien. Hier ist unter anderem das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz (HZT Berlin) ansässig.
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Ein Abend mit Abschlussarbeiten von Choreografen und Performern des Danceworks Berlin Programms. Kurzstücke erforschen Bewegung als Denkform und verbinden Improvisation, somatische Praktiken und visuelle Medien.

Tiffani Achilleas und Raphael Moussa Hillebrand treffen sich in einem getanzten Dialog, der zeitgenössischen Tanz mit Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Dekolonialismus verbindet.

Eine multidisziplinäre Tanzperformance des tansanischen Duos Tadhi Alawi und Samwel Japhet (Nantea Dance Company) über Erinnerung, Verlust und das, was der Körper trägt, wenn Worte fehlen. 50 Minuten Bewegung, Musik und Stille.

Das kenianisch-deutsche Tanzstück Jua Kali von Jared Onyango und Lea Pischke untersucht die alltäglichen Wege von Menschen in Nairobi und Berlin und fragt, wie städtische und politische Bedingungen eine so grundlegende Bewegung wie das Gehen prägen.

Ein Tanzperformance-Abend über die Asymmetrie von Migration: Martina Gunkel und Sanga Ouattara bewegen sich in entgegengesetzte Richtungen zwischen Europa und Afrika und machen die ungleichen Bedingungen von Mobilität körperlich spürbar.

Choreografin Kettly Noël erforscht in diesem multimedialen Tanzspektakel Sprache, koloniale Erinnerung und hybride Identitäten. Ein poetischer 35-Minuten-Performance mit Live-Musik und Video.

Ein 45-minütiger Tanzabend von Shelmith Øseth, der Bewegung, mehrsprachiges Wort und Live-Klang zu einer Reflexion über Identität und Zugehörigkeit zwischen kenianischen und europäischen Erfahrungswelten verknüpft.

Eine intime Performance, die Tanz, Improvisation und gesprochenes Wort verbindet. Ashley Temba erforscht einen Dialog mit der Erinnerung an seinen verstorbenen Großvater und sucht Heilung und Vergebung durch Bewegung und Erzählung.

Ein Abend basierend auf echten Stimmen geflüchteter Frauen, der absurde Rituale mit tiefgreifender Reflexion über Flucht und Überleben verbindet. Ein dichter, körperlicher Abend mit drei Performerinnen.

Ein 40-minütiges Tanzstück, das von den ersten Lebensimpulsen über einen Absturz in Schmerz und Dunkelheit bis zur inneren Transformation führt - getragen von der Energie des Techno.

Ein interaktives Tanzstück von Choreografin Diana Naber, bei dem das Publikum selbst trägt und getragen wird - und dabei Nähe, Konsens und Selbstbestimmung am eigenen Körper erlebt.

Eine Erkundung von Liebe als bewusste Wahl und Lebensweise - eine Performance, die Philosophie, Kunst und Intimität in den Uferstudios verbindet.

Zweitägiges Festival in den Berliner Uferstudios, das koreanischen und deutschen Tanz in Dialog bringt - von traditionellen Formen über zeitgenössische Choreografie bis zum K-Pop-Wettbewerb.

Elf Absolventinnen und Absolventen der SNDO aus Amsterdam präsentieren ihre Abschlussarbeiten - das Ergebnis von vier Jahren intensiver choreografischer Forschung. Ein professionelles Debüt auf der Berliner Bühne.