Matka
Teatr Nowy im. Izabelli Cywińskiej w Poznaniu, Posen, Polen
STANISŁAW IGNACY WITKIEWICZ
MATKA
"Ich habe dieses furchtbare Drama der Reinen Form mit dem Titel MATKA im Eisenbahnwagen komponiert, während ich zu den Jaworskis bei Warschau fuhr. Wenn es mir gelingt, wird es einfach wunderbar" - schrieb Witkacy am 28. November 1924 in einem Brief an seine Frau. Drei Wochen später war das Stück fertig, musste aber noch vierzig Jahre auf seine Uraufführung warten - bis Jerzy Jarocki es auf der Bühne des Alten Theaters aufführte.
Eine Parodie auf das naturalistische Theater von Strindberg, Ibsen und Przybyszewski? Ein autobiografisches Porträt eines Künstlers, der von seiner Mutter abhängig ist? Ein philosophischer Traktat, der sich unter dem Deckmantel eines Gesellschaftsdramas verbirgt, oder vielleicht eine drogenähnliche Vision eines neurotischen Megalomanen? Reine Form - oder reiner Betrug?
MATKA ist die Geschichte von Menschen, die zur Nähe verdammt sind - eine Nähe, die monströs wird und sich in ihr Gegenteil verkehrt. Von Bindungen, die Fesseln sind. Von einer Familie, die uns anfangs in Bewegung versetzt, uns aber letztendlich verschlingt.
Regie: RADEK STĘPIEŃ
Dramaturgie: KONRAD HETEL
Bühnengestaltung: PAWEŁ PACIOREK
Kostüme: ALEKSANDRA HARASIMOWICZ
Beleuchtung: ALEKSANDR PROWALIŃSKI
Video: NATAN BERKOWICZ
Musik: MICHAŁ GÓRCZYŃSKI
Szenische Bewegung: KINGA BOBKOWSKA
Inspizientin: HANNA KUJAWIAK
Besetzung:
ANTONINA CHOROSZY - Mutter
MARTA HERMAN - Dorota
MALINA GOEHS - Zosia
EDYTA ŁUKASZEWSKA - Lucyna Beer
ALEKSANDER MACHALICA - Cielęciewicz
DAWID PTAK - Treff
JAN ROMANOWSKI - De Posk
WALDEMAR SZCZEPANIAK - Plejtus
MARIUSZ ZANIEWSKI (Gast) - Leon











