Colombe Schneck - Lügen im Paradies
Romanfabrik, Frankfurt, Deutschland
Colombe Schneck ist in Frankreich vor allem für ihre Paris-Trilogie bekannt, drei Romane über ein Frauenleben. In ihrem neuesten Buch "Lügen im Paradies" (Rowohlt; frz. "Mensonges au paradis", Grasset, übersetzt von Claudia Steinitz) kehrt sie autobiografisch in ihre Kindheit zurück: Jeden Sommer verbrachte sie in den Schweizer Bergen, gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt, in der Obhut eines Ehepaars, das die fremden Kinder liebevoll und streng betreute - alle aus gutem Hause, alle aus schwierigen Familienverhältnissen.
Dreißig Jahre später reist Schneck in die Schweiz, trifft die Menschen von damals wieder und vor allem die eigenen Kinder des Ehepaars - jene, die das Paar über die fremden Zöglinge stellte und dabei sträflich vernachlässigte. Der autofiktionale Roman ist eine Studie über fragile Familienbeziehungen und die trügerische Kraft der Erinnerung.
Moderation und Übersetzung: Gregor Praml. Deutsche Stimme: Anna Staab.
In Kooperation mit dem Institut français Frankfurt/IFRA-SHS sowie den Generalkonsulaten Frankreichs und der Schweiz in Frankfurt.











