Der Mann, der niemals weinte
Theater Fadenschein, Braunschweig, Deutschland
22 €
Tragikomisches Figurentheater zum Welt-Alzheimer-Tag - wenn Opa die Welt mit anderen Augen sieht.
Im Spannungsfeld zwischen clownesker Leichtigkeit und großer Traurigkeit wird Pauls Geschichte erzählt. Zwischen den Kriegen geboren, erlebte er eine angstvolle, traumatische Kindheit und wollte nach dem Krieg nur eines: vergessen. Das Verdrängen wurde sein ständiger Begleiter - es prägte sein Leben und das seiner Familie. Nun ist es die Demenz, die ihn gewissermaßen davon erlöst.
Zu seinem 87. Geburtstag besuchen ihn sein Sohn Severin und seine Enkelin Marie. Gemeinsam versuchen sie, den Alltag zu meistern, und entdecken dabei sowohl sich selbst als auch die Welt des anderen neu. Durch die Demenz kehrt eine Leichtigkeit in Pauls Leben zurück - verschüttete Hoffnungen und Träume tauchen wieder auf, darunter sein lang gehegter Wunsch, einmal zum Kap der guten Hoffnung zu reisen. Nur fliegen wollte er eigentlich nie.
Presse: „Dies ist das traurigste und komischste Stück der Welt. Es spielt in einer Zeit, in der eigentlich keiner Zeit hat. Also heute." - und: „Ein zauberhafter Abend. Die etwa 90 pausenlosen Minuten vergehen wie im Flug." (Nord West Zeitung, 01.10.2016, Reinhard Tschapke) http://www.nwzonline.de/kultur/wenn-opa-alles-neu-sieht_a_31,1,1620093044.html
Ab 15 Jahren | 110 Minuten plus Pause | Produktion: Theater Laboratorium, Oldenburg | Spiel: Pavel Möller-Lück, Farnaz Rahnama | Regie: Barbara Schmitz-Lenders | Figuren: Mechtild Nienaber | Bühne und Ausstattung: Beatrice Bader, Janosch Dannemann, Leon Dutz, Max Rauer | Lichtgestaltung: Frank Struve











