31. Theaterkonfrontationen: Spion aus dem Land der Gehörlosen
Kulturzentrum in Lublin, Polen
Ein dokumentarisches Theateressay, das Kommunikation als politische Struktur und nicht als neutralen Informationsaustausch behandelt. Die Aufführung basiert auf Bewegung, Polnischer Gebärdensprache (PJM), phonetischer Sprache sowie Sound- und Visualkomposition - statt die Erfahrung gehörloser Menschen zu repräsentieren, hinterfragt sie die Annahmen der hörenden Welt. Hören wird hier nicht als universeller Zustand, sondern als eine von vielen kulturellen Perspektiven dargestellt.
Das Libretto ist inspiriert von der Geschichte von Marek Śmietana, einem gehörlosen PJM-Dozenten und Performer, sowie Auszügen aus Anna Gocs Buch "Gehörlosigkeit". Die Aufführung verbindet experimentelle Choreografie, visuelle Dramaturgie und mehrsprachige Struktur.
Konzept, Regie und Dramaturgie: Lukas Wojcicki / Performance: Edyta Kozub, Marek Śmietana, Lukas Wójcicki / Musik: Mikołaj Poncyljusz / Live-Musik: Mikołaj Poncyljusz, Dominik Ossowski / Kostüme, Bühnenbild, Visualisierungen: Mo Tomaszewska / Licht: Grzegorz Podbiegłowski / Übersetzung von PJM ins Polnische: Weronika Szymańska-Gątarek / Personen im Video: Magdalena Troszczyńska, Monika Kozub, Paweł Kozub, Iain Scott-Burdon, Anna Butkiewicz, Mateusz Molenda











